Bürgerentscheid und wie geht es weiter

Wir informieren Sie hier aktuell und transparent,  frei von allen Partei/Fraktionszwängen und Lobbyinteressen. 

*******************   25.09.2018      ********************
Wir sind überwältigt von Ihren Reaktionen auf unseren ersten Newsletter nach der Sommerpause!  Vielen Dank, dass Ihre Unterstützung uneingeschränkt auch weiterhin für uns gilt und Sie nach dem seltsamen Statement der Firma Daldrup uns weiterhin vertrauen.

Bevor sich nun Ihr allgemeines Unbehagen gegen unsere Stadtvertreter richtet, lassen Sie uns die Gespräche mit der Stadt gemeinsam abwarten. Wir werden Sie selbstverständlich sofort informieren, wenn wir den Anlass dazu sehen.

Bis dahin wünschen wir Zuversicht und eine schöne Wiesn!

Herzliche Grüße
Ihre Bürgerinitiative Geothermie Puchheim e.V.

************    Newsletter vom 21.09.2018   ***************
Liebe Puchheimerinnen und Puchheimer,

nach dem eindeutigen Bürgerentscheid vom Juli gegen die Geothermie in Puchheim und der Sommerpause, geht es nun direkt weiter mit diesem Thema.

Die Daldrup AG hat lt. SZ vom 18.9.18
https://www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/erdwaerme-comeback-der-geothermie-angekuendigt-1.4134983

geäußert, das Projekt in Puchheim in 2 bis 5 Jahren mit Hilfe von privaten Investoren zu realisieren. Auch setze man darauf, dass sich in der Zwischenzeit „die energiepolitische Landschaft“ ändert und damit auch die Voraussetzungen in Puchheim.

Für uns von der BI ändern sich die Voraussetzungen in Puchheim nicht.

Deshalb sind wir bereits aktiv auf unseren Bürgermeister zugegangen bzgl. der Umsetzung des Bürgerentscheids, gemäß der Forderung des Bürgerbegehrens:
Die Stadt muss alle zur Verfügung stehenden Maßnahmen ergreifen, damit eine Geothermie-Anlage in Puchheim NICHT gebaut wird.

Wir sehen hier konkrete Ansätze und wollen diese bei einem Gespräch mit Herrn Seidl erörtern, sobald er wieder verfügbar ist.

Lt. dem vorne genannten Presseartikel hat sich Herr Seidl bereits wie folgt geäußert:
„Für mich als Bürgermeister ist klar, dass die Bürger kein Vertrauen in die Technik haben, deswegen ist es nicht sinnvoll weiterzumachen“.
Auch Stadträte, mit denen wir gesprochen haben, haben geäußert, dass das Thema für sie vom Tisch ist.

Wir sehen deshalb keinen Grund zur Panik, aber einen Grund das weiter zu verfolgen und wenn nötig, die erforderlichen Aktionen aufzusetzen.
Gemeinsam mit den Stadtvertretern kann hier ein klares Signal aus Puchheim gegen jeden potentiellen Investor aufgezeigt werden.

Gemeinsam können wir viel bewegen – das haben wir gezeigt – und das wissen jetzt auch Firmen wie Daldrup, die auch für ihre Aktionäre solche ‚positiven‘ Meldungen (wie Eingangs zitiert) verbreiten müssen.

Lassen Sie uns optimistisch und weiterhin wachsam bleiben.

Herzliche Grüße
Ihre Bürgerinitiative Geothermie Puchheim e.V.
************** Ende Newsletter vom 21.09.2018 ****************

Ein Sieg der Vernunft!

Liebe Puchheimerinnen und Puchheimer,

es ist vollbracht und wir von Ihrer BI freuen uns sehr, dass die Vernunft in Puchheim gesiegt hat!

4990 Ja Stimmen gegen das Geothermieprojekt und nur 1861 Stimmen für das Projekt!! Ein phantastisches Ergebnis für uns alle!!

Letztendlich hat unsere sachlich fundierte und faire Aufklärungsarbeit Früchte getragen.

Aber ohne den großartigen Einsatz und die Unterstützung vieler Puchheimerinnen und Puchheimer und auch Eichenauer/innen, Ihrer/Eurer Unterstützung, wäre das alles nicht möglich gewesen.

Wir sagen deshalb herzlich DANKE!

Ihre Bürgerinitiative Geothermie Puchheim e.V.

Vielen Dank an alle Unterstützer !!

*************   22.07.2018   Das Ergebnis   ***************

Bei über 44% Wahlbeteiligung haben wir etwa 75 % der Stimmen (von insgesamt 7000) gegen das Geothermie-Projekt in Puchheim erreicht!

****************** 21.7.2018  ************************
Liebe Bürgerinnen und Bürger Puchheims!
morgen kommt es nun zur Entscheidung, ob die Geothermieanlage in Puchheim am Laurenzer Weg gebaut werden soll oder nicht. Damit geht ein mittlerweile 10 Monate dauerndes Engagement unserer Bürgerinitiative Ihrem hoffentlich gutem Ende entgegen.  Sollten mindestens 3200 Bürgerinnen und Bürger gegen die Geothermie stimmen,  dann hätten wir unser Ziel gemeinsam geschafft! Da wir aber davon ausgehen,
dass es sehr knapp wird (!!), bitten wir alle , sich die Zeit des Wahlgangs zu nehmen und aktiv mit der eigenen Stimme gegen das Vorhaben der Stadt zu stimmen!! Wo dann die Kreuze zu den 3 Fragen gemacht werden sollen, sieht man auf dieser Seite (nach unten scrollen). An dieser Stelle auch noch einmal vielen Dank an alle, die sich neben Spenden und aktiver Mitarbeit unterschiedlichster Art auch immer wieder mit  interessanten Beiträgen zu Wort gemeldet haben. Mit einem aktuellem Schreiben eines Bürgers, der das Ganze von  Anfang an begleitet hat, möchten wir uns an dieser Stelle bis zum Wahlausgang am Sonntag verabschieden und wünschen allen ein schönes  Wochenende!
***********************  Brief an Bgm **************************
Lieber Herr Norbert J. Seidl,

vielen Dank für Ihren unermüdlichen Einsatz, den Bürgern Ihr Geothermie-Projekt näher zu bringen. Ich möchte Ihnen sehr gerne öffentlich schreiben: Ich habe mich final DAGEGEN entschieden.

Meine 3 Hauptgründe:

1) Ich sehe für Puchheim, alle Einwohner, meine Nachbarn, meine Familie und mich Risiken* (und wenn sie noch so gering sind), die weder inhaltlich noch kommunikativ angegangen worden sind. Es wird weder abgesichert noch habe ich eine Klarheit darüber, was im Schadensfall passieren wird. Ein in den letzten 2 Wochen ausgerufener Ombudsmann oder ein Fond möchte ich leider nicht mehr berücksichtigen – das ist zu spät und zu unkonkret (5000EUR für Kleinschäden? – ich hatte 2016 einen 10cm Haarriss im Lichtschacht mit einem Kostenfaktor von 3500EUR – entsprechend reichen 5000EUR bei einem Kellerriss nicht im Ansatz).

2) Eine in meinen Augen desolate Informationspolitik führte für mich zu Misstrauen, was ich leider auch nicht mehr abbauen konnte.
Sie sagen auf Infoveranstaltungen das Eine – meinen es aber anders (Bsp. Einwirkungsbereich).

Sie verfassen Schriftstücke (Ausdrucke, Flyer,…), die aber leider nur die positiven Inhalte der Geothermie darstellen – niemals die kritischen Themen eingehend beleuchten (z.B. in Ihrer FAQ-Liste).

Sie holen sich einen PR-Berater, der aufgrund seiner Auftritte und seiner Kommunikation z.B. auf seiner Webseite („Mit unserer langjährigen Erfahrung in Krisenkommunikation – auch für höchst umstrittene Projekte – helfen wir Ihnen, auch in kritischen Projektphasen die Oberhand zu behalten.“**) nur „die Oberhand behalten“ will anstatt einen vernünftigen Dialog einzugehen.

Und Herr Max Keil beschreibt in der Zeitung (Leserbrief) die Informationspolitik sehr positiv – obwohl z.B. allein die/seine Veranstaltung von Ziel21 vielfach besser hätte laufen können.

Sie haben mich um Vertrauen gebeten, da Sie ja die Risiken jetzt nicht absichern wollen/können – leider fällt mir das aufgrund der hier beschrieben Umstände mehr als schwer.

Holen Sie sich gerne mein Vertrauen zurück, indem Sie nach der Abstimmung Ihren Worten Taten folgen lassen – egal ob es pro (Ombudsmann, Fond, Beweissicherung,…) oder contra (andere Energie-Effizienz-Methoden erarbeiten) ausgeht.

3) Es werden für mich einige vollkommen unlogische Schlüsse gezogen, so dass ich „vorsichtshalber“ lieber dagegen bin:

Sie sprechen z.B. von der Beweislastumkehr – auf der Ziel21 Veranstaltung ist plötzlich von der „Anscheinsvermutung“ die Rede***.
Sie sprechen von guter Informationspolitik – brauchen aber einen PR-Berater und informieren über drängende Punkte (Vorgehen im Schadenfall, Haftung,…) erst viel zu spät.

Sie haben keine Zeit mehr für eine vernünftige Informationsveranstaltung zwischen Befürwortern und Gegnern – haben aber genug Zeit für tägliche Bahnhofs- und Glashaus-Sprechstunden oder Pro-Veranstaltungen wie von Ziel21.

Sie sehen ein sehr geringes Risiko – möchten dies aber nicht vollständig absichern (lassen).

Sie haben „Angst“ vor Trittbrettfahrern im Schadensfall – ein Beweissicherungsverfahren für alle würden dem helfen, wollen/können Sie aber nicht durchführen.

Sie sagen an dem Infoabend im Februar, dass alle Bürger mit dem Wunsch für ein Beweissicherungsverfahren eines bekommen sollen – in Ihren Antwortbriefen verneinen Sie die Beweissicherung.

Der ältere Herr auf der Ziel21 Vorstellung beschreibt abstrus eine geringere Abhängigkeit von russischem Gas und Öl – erklärt vorher, dass in seinem Ort die Häuser auch „im Wasser stehen“, was nachweislich nicht stimmt.

Es wird von Klimaschutz geredet und plakatiert – aber eine wirklich belastbare Berechnung, die auch den Kritikern standhält, liegt mir nicht vor.

Zu guter Letzt wird davon gesprochen/geschrieben, dass ein contra Bürgerbegehren ja „nur“ die Stadt aus der Verantwortung nimmt, nicht aber die Bohrfirma vom Bohren abhält – komisch ist dann, dass die Bohrfirma für ein pro-Bürgerbegehren mit Flyern wirbt obwohl es ihr ja egal sein müsste, wie es ausgeht (wenn sie sowieso bohren will/wird).

Ich würde mich freuen, wenn viele Mitbürgerinnen und Mitbürger am Sonntag Ihr Kreuz intelligent an der richtigen Stelle setzen.

Noch mehr freue ich mich auf die Zeit danach, wenn Sie als Politiker mit Ihren Stadtrats-Kollegen den Worten Taten folgen lassen – pro oder contra. 2020 werden Sie daran gemessen.

Hochachtungsvoll
(Name von uns entfernt)
************ Ende Brief an Bgm **************

************************  Neu  19.7.2018 *********************
Information von der BI Neuried zu Daldrup bzw. Geysir:
Lahrer Zeitung vom 19. Juli – Neuried: Klares Nein zur Geothermie im Ried.
„Die Gemeinde Neuried ist der Auffassung, dass die Firma Geysir Europe GmbH für das Projekt der Tiefengeothermie in Neuried nicht die nach Paragraph 11 Absatz 6 des Bundesberggesetzes geforderte Zuverlässigkeit besitzt“ …
Zur Geysir Europe GmbH (Geschäftsführer Curd Bems) gehört auch die Daldrup & Söhne AG (Finanzvorstand Curd Bems).
Zum Link

************************  Neu  18.7.2018 ************************
Im Moment kocht die Stimmung hoch. In diesem Zusammenhang werden zur Zeit immer wieder Plakate manipuliert. Wir bitten diejenigen, die sich an den Plakaten der Stadt oder des Parteienbündnisses Pro Geothermie zu schaffen machen, diese beschädigen, abnehmen oder durch unsere Plakate ersetzen, davon Abstand zu nehmen.
In diesem Zusammenhang weisen wir offiziell als BI jegliche Vorwürfe zurück, dass unsere Mitglieder mit diesen Aktionen was zu tun haben. Auch wir möchten, dass es im Wahlkampf fair zugeht. Wir haben deshalb die SZ gebeten, unsere Gegendarstellung zu einem Artikel eines Stadtrats zu veröffentlichen. Link

************************  Neu  17.7.2018 ******************
Artikel der SZ zur Bürgersprechstunde der BI am 16.7.2018

************************  Neu  16.7.2018 *******************
Nach unserer Bürgersprechstunde am Montag, den 16.7.18 im PUC, die mit ca. 50 Bürgern gut besucht war, möchten wir hiermit auch auf unserer Homepage Antworten zu wichtigen Fragen geben, die wir heute in der Sprechstunde beantwortet haben. Themen sind: Kostenübernahme im Schadensfall, Ombudsmann, Einwirkungsbereich, Beweissicherung, Bürgerfond, Erhöhung Stadtbeteiligung,  Bohrung durch andere. Link

… und ab und zu geht es bei der Geothermie auch mal auf andere Weise so richtig schief! Methan ist übrigens ein allgemeines Problem, sowohl bei den Bohrungen als auch später im Betrieb …

Pelkumer Loch nach Drama dicht – Anderes Problem bleibt
Gasleck Dilemma hinterlässt Fragen: Hier gibt es Antworten

************************  Neu  12.7.2018 ********************
Ein neuer Artikel in der Süddeutschen Zeitung vom 08.07.2018 bestätigt unsere Befürchtungen, dass Schäden an Gebäuden nicht mit der Geothermieanlage in Verbindung gebracht werden. Es ist davon auszugehen, dass es für die restlichen Gebäude in Poing auch noch so passieren wird (uns ist kein einziger Fall bekannt, wo jemals schon Geothermiebetreiber für die von Ihnen ausgelösten Erdbeben in Rechenschaft gezogen wurden) und dass das auch allen Puchheimern im Schadensfall bevorstehen wird, da sich der Betreiber mit Händen und Füßen dagegen wehren wird, Verursacher zu sein! Nur in Puchheim wird die Rechnung für die Eigentümer um mindestens das 10fache höher sein als in Poing, da es in Poing nur um Wandrisse und Putzschäden geht! Zur Erinnerung, Poing hat kein Grundwasserproblem. An dieser Stelle noch einmal der Link zum damaligen Bericht inklusive dem Schaden an der Schule in Poing.
Können Sie sich an die ZIEL21 Veranstaltung am 5.7.18 im PUC erinnern? Da wurde gesagt, es gab überhaupt keine nachweisbaren Schäden in Poing! Da haben wohl damals Merkur, Bayern3 und Süddeutsche von Ereignissen und Fakten  berichtet, die nicht stimmten?? Was kann man alles behaupten … wenn man keine Nachfragen zuläßt!
Auch im neusten Artikel der SZ wird das Thema Risiko und Schäden, die auf die Puchheimer zukommen würden, noch einmal thematisiert.
Fazit: Für jeden vernünftig denkenden Menschen wäre die Ursache und damit der Verursacher klar! Wenn es aber gegen Geothermie-Betreiber und letztendlich gegen die gesamte Geothermie-Lobby geht, dann werden selbst klare Fakten in erstaunliche Ergebnisse („… wir waren es nicht …“)  umgewandelt! Stichwort: Anscheinsvermutung!! Es reicht aus, wenn ein geringer Vorschaden nachgewiesen werden kann.. und schon ist der Verursacher raus!  siehe dazu das Thema Beweislastumkehr  und Bergschadensvermutung , unter der Rubrik „Risiken“ zu finden (und dort ganz nach unten scrollen!)

************************  Neu  8.7.2018 *********************
Die Risiken sind in Puchheim besonders hoch: weiche Böden und geringe Bohrtiefe verstärken Erdbeben um ein Vielfaches in ihrer Wirkung! Dies haben wir jetzt anschaulich und detailliert in der Rubrik Risiken (Link)  beschrieben.
Auch das Thema CO2 , mit der die Stadt und insbesondere Dr. Sengl von den Grünen den Bürger(innen) einreden möchte, dass die Geothermie große Mengen an CO2 einsparen würde, ist falsch! Das Gegenteil ist richtig, es kommt CO2 Ausstoß dazu! Warum? siehe:  
Keine (!) CO2-Einsparung durch Tiefengeothermie in Puchheim
Die Frage, die gerne von den Befürwortern gestresst wird: Geht der Claim an einen anderen, wenn die Stadt raus ist? Da können wir Sie beruhigen, es sprechen viele gute Gründe  dagegen! siehe News vom 6.7.18 weiter unten.

************************  Neu  7.7.2018 *********************
Nachdem die  Informationsveranstaltung von ZIEL21 im PUC am 5.7. sehr enttäuschend war und (wie erwartet) nicht zu einem fairen und vor allem transparenten  Informationsaustausch für die Bürger geführt hat, sehen wir es als notwendig an, eine Bürgersprechstunde am
**  Montag, den 16.7. 18, 19.00 Uhr, PUC, Max Reinhardt Saal **
zu veranstalten.
Hiermit sind Sie herzlich eingeladen! Dort dürfen übrigens alle Ihre Fragen gestellt werden … und  nicht nur 3 Fragen, wie  bei der ZIEL21 Veranstaltung.
Am 16.7. werden wir auch noch einmal erklären, wie die 3 Fragen auf dem Wahlzettel angekreuzt werden müssen, um eine gültige Stimme gegen die Geothermie zu erzielen. Das Muster findet man aber auch weiter unten.

************************  Neu  6.7.2018 ***********************
Unsere Antworten auf die Panikmache der Stadt !  Claim an andere?
Wir haben gute Argumente gegen die Mär der Stadt, dass jemand anders den Claim übernimmt, wenn die Stadt Puchheim die Wahl verliert. Dass das sehr unwahrscheinlich ist, erläutern wir hier. Antworten auf Panikmache (Link)
Dort nehmen wir auch Stellung zu den Themen Notfallfond und Ombudsmann.

*****  HOMEPAGE mit wichtigen Informationen erweitert ****
Das Fernwärmenetz in Puchheim passt keinesfalls zur geplanten Geothermieanlage.  Hohe Investitionen sind notwendig! Das wird zu einer weiteren Erhöhung der bereits jetzt schon hohen Fernwärmekosten führen.
Siehe Teure Fernwärme
Neue Plakate weisen in den betroffenen Gebieten auf das Problem hin.
Sie haben bereits Post von uns im Briefkasten gehabt.  Das Wichtigste dabei ist der Musterwahlzettel (s.u.) der aufzeigt, wie man auf dem Wahlzettel ankreuzen muss, um auf 3 (!!) Fragen so zu antworten, dass  eine gültige Stimme gegen die Geothermie erzielt wird. Ein guter Spickzettel für die Wahlkabine! 

 

Der Bürgerentscheid wird am 22.07.2018 stattfinden. Auch eine Briefwahl ist möglich.
Die Wahlbenachrichtigungen wurden inzwischen allen Wahlberechtigten zugestellt. Hier finden Sie einen Musterstimmzettel, wie bei den Fragen angekreuzt werden muss, um den Bau der Anlage zu stoppen:


Zahlreiche Spenden  – VIELEN DANK!!!
Allen, die bisher gespendet haben, wollen wir auf diesem Weg herzlich Danke sagen.
Jede noch so kleine Spende hilft uns, das gemeinsame Ziel zu erreichen: Keine Tiefengeothermie an diesem denkbar schlechten Standort!! Da uns auch (viele) kleine Spendenbeiträge weiterhelfen, haben wir seit 11.06.2018 die Möglichkeit geschaffen, über die Crowdfundingseite „Leetchi“ mit minimalen Aufwand auch Kleinstspenden zu ermöglichen.
Bitte an alle weiterleiten, die uns unterstützen wollen,  hier der Link:
Zur Online Spende auf der BI Crowdfunding-Seite: Keine Tiefengeothermie um jeden Preis

Weiterhin ist es natürlich auch wie bisher möglich, eine Spende über eine „normale“ Überweisung zu tätigen: Information zum Spendenkonto der BI

Hinweis: Wir sind zu 100% Spenden finanziert. Desweiteren hat uns das Finanzamt FFB keine Gemeinnützigkeit anerkannt. Deshalb können wir leider keine Spendenquittungen ausstellen.

Wir danken allen Puchheimer Bürgerinnen und Bürgern, die uns Platz für unsere Banner zur Verfügung gestellt haben!
Sie können sich die Banner hier herunterladen.

Stopp der Errichtung einer Geothermie-Anlage in Puchheim!

Da Tiefengeothermie-Anlagen nachweislich Erdbeben auslösen können und die speziellen Gegebenheiten in Puchheim zeigen, dass es hier besonders riskant ist, eine derartige Anlage zu errichten haben wir uns für einen Bürgerentscheid stark gemacht.
Sogar anerkannte Wissenschaftler haben inzwischen die Diskussion um Puchheim zur Kenntnis genommen und sind zu der Ansicht gelangt, dass hier mit besonderer Umsicht gehandelt werden muss (siehe SZ-Artikel vom 25.02.18).

Da Puchheim ein ehemaliges Moorgebiet war, ist der Grundwasserstand hier wie bei keinem anderen bekannten Geothermie-Projekt so hoch, dass die Gefahr groß ist, bei evtl. Rissen in Gebäuden auch Grundwassereintritt zu verursachen.

Desweiteren steht ein großer Teil des Zentrums von Puchheim auf einer ehemaligen Mülldeponie, was den Untergrund bei möglichen Beben labil macht. Darauf stehende Gebäude werden deswegen eher Schäden erleiden und im Schadensfall werden Schäden wahrscheinlich größer sein, als es ohne diesen  müllversetzten Untergrund gegeben hätte. Desweiteren werden Gutachten bei diesen Gebäuden wahrscheinlich zum Ergebnis kommen, diese Schäden nicht anzuerkennen. Betroffene werden deswegen doppelt gestraft sein!

Auch Auswirkungen auf das Trinkwasser und die Umwelt sind wegen des Mülls im Zusammenhang mit Beben nicht ausgeschlossen.

Wir sehen deshalb für Puchheim und angrenzende Gemeinden ein erhebliches Schadensrisiko mit nicht absehbaren Folgen für Mensch und Natur, das von dem von der Stadt und dem Betreiber dargestellten Risiko- und Schadensmanagement NICHT abgedeckt wird.

Da die inzwischen auf dem Tisch liegenden Informationen klar darauf hindeuten, dass die Stadt in jedem Fall an dem Plan, eine Geothermie-Anlage in Puchheim zu errichten, festhält, ist ein Bürgerenentscheid der einzige Weg, dieses Projekt noch zu verhindern.
Auch in der aktuellen Diskussion ist seitens der Stadt nicht erkennbar, dass das eigentliche Problem der Schadensregulierung nicht wahrgenommen wird. Stattdessen werden ausschließlich die Vorteile der Geothermie aufgezählt, die aber in Puchheim nur zweitrangig sind.

Situation

In Puchheim soll 2018 eine Geothermieanlage zur Fernwärmegewinnung auf dem Erdbeerfeld am Laurenzerweg errichtet werden. Über solche Geothermieanlagen ist in letzter Zeit häufiger in der Presse berichtet worden, da diese im Verdacht stehen, unkontrollierte Erdbewegungen wie z.B. Erdbeben auszulösen.
Diverse Geothermieanlagen sind in letzter Zeit als Verursacher von Erdbeben entlarvt worden. Ein besonders drastischer Fall ist kürzlich in Korea passiert.

Auch in Süddeutschland (Poing, München, u.a.) kam es in bisher seismologisch unauffälligen Gebieten plötzlich zu kleineren Erdbeben, deren Epizentren verdächtig nahe an Geothermiekraftwerken und deren Entnahmepunkten lagen.

Hier finden Sie den Bebauungsplan der Geothermieanlage in Puchheim, Laurenzer Weg.

Hier finden Sie Informationsmaterial zu unserer Präsentation in der Informationsveranstaltung  26.02.2018, Takis Taverne

Besondere Risiken ergeben sich in Puchheim und umgebenden Gemeinden durch das hohe Grundwasser und möglichen Grundwassereintritt in Gebäude bei Erdbeben.
Ein zusätzliches Risiko besteht in Puchheim durch die ehemalige Mülldeponie und tlw. darauf stehenden Gebäuden. Nähere Erläuterungen dazu siehe Reiter Risiken.

Alle vorhandenen Risikofaktoren werden von den Verantwortlichen nur in unzureichender Weise berücksichtigt. Die Folgen für Mensch und Natur sind nicht absehbar.

Sie haben hier noch die Möglichkeit, der Stadt einen Brief zu senden,  in dem Sie um ein Beweissicherungsverfahren für Ihr Gebäude bitten. Damit wird ersichtlich, wie viele Bürger ein Interesse daran haben, dass im Falle aller Fälle eventuell auftretende Schäden auch konsequent reguliert werden:

 

Hier die aktuelle Situation bezüglich der CO2-Bilanz der geplanten Geothermieanlage:

 

Termine

Unsere eigene Bürgersprechstunde   am

Montag, den 16.7. 18, 19.00 Uhr, PUC, Max Reinhardt Saal !

Hier haben Sie Gelegenheit, alle Ihre Fragen zu stellen, die bisher unbeantwortet geblieben sind!

 

Am Montag, 02. Juli 2018, stritten Michael Pausch, Diplomingenieur und Vertreter der Bürgerinitiative, und Manfred Sengl, Vorsitzender des Umweltbeirates der Stadt und Fraktionsvorsitzender der Grünen, über das Für und Wider der Tiefengeothermie per Livestream, organisiert durch die Süddeutschen Zeitung.

Zusammenfassung des Livestreams Streitgesprächs durch die SZ

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Am  05. Juli 2018 um 19.00 Uhr fand im PUC eine Ziel21-Veranstaltung zum Thema Tiefengeothermie statt, zu der auch die BI mit Michael Peukert als Vorsitzender und einzig möglicher Vertreter eingeladen wurde.
Die Veranstaltung war eine große Enttäuschung und toppte im negativen Sinne sogar die  Informationsveranstaltung der Stadt vom 08.Februar 2018!
Die Veranstaltung entwickelte sich als eine lupenreine Werbeveranstaltung für die Tiefengeothermie. Direktes Feedback zu den teilweise höchst fragwürdigen Äußerungen der eingeladenen Experten war nicht möglich und die vorab groß angekündigte Fragerunde wurde auf ein kümmerliches Häuflein von 3 Fragen zusammengedampft.
Wir sind uns sicher, dass die vielen anwesenden Bürger(innen) das makabre Spiel durchschaut haben und  Ihre Konsequenzen spätestens bei der Wahl am 22.7.2018 ziehen werden.
Fairness, Transparenz & Demokratie sieht anders aus!! 
Wie schon auf unserer Startseite erwähnt, werden wir am 16.Juli.2018 im PUC allen Interessierten Gelegenheit geben, Ihre Fragen stellen zu dürfen und auch beantwortet zu bekommen!
Unsere Einschätzung zur  Veranstaltung ZIEL 21 am 5.7.18 im PUC:

Das war keine Info Veranstaltung, sondern eine einzige Bühne für die Geothermielobby!
Unsere Hoffnung, dass man aus der katastrophalen Info Veranstaltung der Stadt vom 8.2.18 gelernt hätte, bestätigte sich leider nicht. Auch diese Veranstaltung  war in hohem Maße inakzeptabel!  Ziel 21 hätte es gut gestanden  bzgl. alternativer Energien neutral zu sein, jedoch sich keinesfall als der verlängerte Arm des Bundesverbandes für Geothermie anzubieten! Genau das aber machte ZIEL21 an diesem Abend. Wir fragen uns, wieso man sich  für so etwas hergegeben hat?!  Das war der Organisation ZIEL21 nicht würdig!
Spätestens beim Thema Asyl und Flüchtlinge aus Afrika hätte man  beim ehem. Unterhachinger Bgm. Knapek die Reißleine ziehen müssen. Seine pathetischen Appelle an die Bürger(innen) unter Erwähnung der Globalen Flüchtlingsproblematik und seiner Aussage, dass man hier diese Flüchtlinge nicht haben will und die Unterhachinger Bürger das verstanden hätten, hinterließen einen sehr schalen Beigeschmack bei einem Großteil der Anwesenden!
Desweiteren waren seine Ausführungen zur Klimabilanz von BHKWs  schlicht weg falsch, mussten aber leider unwidersprochen bleiben, weil die Art der Veranstaltung jede Stellungnahme (auch zu anderen fragwürdigen Behauptungen) dazu unterbunden hatte.
Auch das Versprechen, welches  am Anfang der Veranstaltung gegeben wurde, den Zeitplan strikt einzuhalten, damit im extra angekündigten Dritten Teil ausreichend Fragen gestellt werden können, wurde nicht ansatzweise eingehalten. Ganze 3 (!!) Fragen wurden zugelassen und danach die Leute nach Hause geschickt.
Das Ganze lässt sehr tief blicken, wie ernst man die Bürger(innen) nimmt!
Ausdrücklich ausnehmen von der Kritik wollen wir den Vertreter der Reg. v. Oberbayern,  Herrn Zimmer und RA Faus für die sachliche neutralen Informationen.

weitere Informationen  dazu in der Onlineausgabe der SZ vom 6.7.18

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Bis zum Bürgerentscheid sind wir jeden Samstag am Grünen Markt mit einem Infostand wo Sie sich aus erster Hand informieren können. So auch am nächsten Samstag, den 14.7.2018
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Bürgerentscheid am 22. Juli 2018

Bitte geben Sie beim Bürgerentscheid Ihre Stimme gegen den Bau der Geothermieanlage ab. Sie können auch per Briefwahl abstimmen.
Die Wahlunterlagen wurden inzwischen an die Haushalte verteilt.
Wie Sie den Wahlzettel ankreuzen müssen, um gegen die Geothermie zu stimmen, finden Sie auf unserer Startseite.

Presse

Presse zur Geothermie in Puchheim:

SZ vom 18.09.2018 Comeback der Geothermie angekündigt

Merkur vom 22.7.2018 Puchheim stimmt gegen Geothermie

Merkur vom 22.7.2018 Ticker zum Bürgerentscheid …

SZ vom 11.7.2018 Ein echtes Dilemma: Warum Schäden an Puchheimer Häusern durch das Geothermie-Projekt nicht ausgeschlossen werden können

SZ vom 1.7.2018 zu einer Bürgersprechstunde im Rathaus: Der Ton wird rauer

SZ vom 19.06.2018 zu einer SPD Veranstaltung in Eichenau

SZ vom 17.05.2018 zum runden Tisch im Rathaus

SZ vom 15.05.2018: Geologe Ferdinand Flechtner im Interview

Erdbebennews vom 30.04.2018 zum Erdbeben bei München

29.04.2018: Erdbeben bei München (Stärke 1,9) durch Geothermie?

SZ vom 26.4.2018: Bürgerentscheid und Ratsbegehren

Merkur am 23.3.2018 zum Bürgerbegehren

SZ am 22.03.2018: Mehr Mut zu offener Debatte

SZ am 22.03.2018 zum Bürgerbegehren

Kreisbote vom 28.02.18: Über die Informationsveranstaltung der Bürgerinitiative

Merkur am 27.02.2018: Bürgerbegehren gegen Geothermie gestartet

SZ am 27.02.2018: Bürgerbegehren gegen Geothermie

SZ vom 25.02.2018: Wissenschaftlerin Inga Moeck zweifelt an der Sicherheit der Geothermie in  Puchheim

Offener Bürgerbrief an das Rathaus  zur Informationsveranstaltung der Stadt vom 08.02.2018

SZ am 14.02.2018: Kritik an der Informationsveranstaltung der Stadt Puchheim

Puchheimer Stadtportal vom 10.02.2018: Zusammenfassung der Informationsveranstaltung – bitte die Kommentare im Anschluss dazu beachten!

SZ am 09.02.2018: Informationsveranstaltung  der Stadt – Bürgermeister erntet Gelächter

Merkur am 09.02.2018 über Informationsveranstaltung der Stadt Puchheim

BR Mediathek am 08.02.2018: Bericht über Puchheimer Geothermie-Projekt

SZ am 24.01.2018: Monolog statt Dialog

SZ am 24.01.2018: Streit um Geothermie-Veranstaltung

SZ am 13.12.2017: Erdbeben im Stadtrat

Merkur am 10.11.2017: Geothermie wird zum Aufregerthema

SZ am 09.11.2017: Hitziger Streit über Nutzung der Erdwärme

SZ am 24.10.17:  Aktuelle Viertelstunde im Puchheimer Rathaus 

Merkur am 24.10.2017 über die aktuelle Viertelstunde der Stadtratssitzung Puchheim

SZ am 27.09.2017 über die aktuelle Viertelstunde Puchheimer Rathaus

Informationsportal Tiefe Geothermie am 02.09.17 über den Standort Puchheim und die beteiligten Firmen

SZ am 30.08.2017 über Fördergesellschaften

Puchheimer Stadtportal am 24.02.2016 über die geplante Geothermieanlage

Presse zur Geothermie in Poing:

SZ vom 8.7.2018 Gutachter sehen Erdbeben nicht als Ursache für Risse

Merkur am 13.10.2017: Geothermie  in Poing geht wieder in Betrieb

Merkur am 20.9.2017 – Erdbeben beschädigt Poinger Schule

ARD Mediathek am 21.9.2017: Geothermie läßt Erde beben (Poing)

pressreader vom 13.9.2017 – Bayern bebt – ist die Geothermie schuld?

Merkur am 11.09.2017: Nach Erdbeben in Poing: Geothermie-Betreiber unter Druck

Merkur am 11.09.2017:  Vorläufiger Stop des Geothermiewerkes Poing nach wiederholten Erdbeben

ITG Informationsportal, Tiefe Geothermie vom 22.12.2016  – Interview zu den seismischen Ereignissen in Poing

Merkur am 08.12.2016: Erdbeben östlich von München: Hier war das Epizentrum 

Sonstige:

Merkur 26.02.18: Artikel zu Schäden an Häusern  in Eichenau

PlusMinus am 29.11.2017: Fernwärme: willkürlicher Monopolmissbrauch?

SZ  am 12.10.2017 über Vorfälle beim Fracking in USA

SZ am 12.10.2017 über Straßenabsenkung in Rottach-Egern durch Erdwärmebohrung

Spiegel.de vom 21.7.2013 – Bodensee-Region / Geothermie-Bohrung löst Erdbeben aus

Weitere Bürgerinitiativen gegen Geothermiekraftwerke:

Landau in der Pfalz

Starnberg

Neuried

Massenheim

 

Kontakt und Spendeninformation

Spenden:
Auf vielfachen Wunsch wurden wir mittlerweile von mehreren Leuten gebeten, unsere Spendeninformation sichtbarer zu machen, also ohne scrollen oder zusätzliche Klicks. Deshalb  finden Sie nun an oberster Stelle unsere Bankverbindung, falls Sie uns finanziell unterstützen wollen.
Hinweis: leider sind keine Spendenquittungen möglich, da unsere angestrebte Gemeinnützigkeit vom Finanzamt FFB abgewiesen wurde

BI Geothermie Puchheim eV
Konto: VR Bank Fürstenfeldbruck
DE30 7016 3370 0000 7014 32

Informationen an Sie:
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