Newsletter

Wir informieren Sie hier aktuell und transparent,  frei von allen Partei/Fraktionszwängen und Lobbyinteressen. 

**************  Newsletter vom 03.11.2018      ********************

Nach dem Bürgerentscheid gegen die Geothermie in Puchheim hat nun letzte Woche ein erstes Gespräch zwischen BI Vertretern und unserem Bürgermeister Norbert Seidl stattgefunden. Thema war die Umsetzung des Bürgerentscheids.

Wir haben dabei mögliche Handlungsoptionen diskutiert und wollten auch verstehen, wie sich unser Bürgermeister jetzt positioniert. Unser Verständnis nach dem Gespräch ist, dass es mit unserem Bürgermeister, d.h. während seiner Amtszeit, keine Tiefen-Geothermie in Puchheim geben wird.

Wir wollen hier aber nicht vorgreifen. Der Bürgermeister hat zugesichert, dass es noch eine offizielle Stellungnahme hierzu geben wird. Bei den anstehenden Bürgerversammlungen wird Herr Seidl zu verschiedenen Puchheimer Themen informieren und wir gehen davon aus, dass auch das Thema Status Geothermie angesprochen wird.

Wir empfehlen deshalb die Teilnahme an diesen Veranstaltungen, bei denen wohl auch Fragen von den Bürgern/-innen gestellt werden können.
Die Versammlungen finden wie folgt statt:

1. Puchheim Ort: 7.11., Beginn: 19:00 Uhr
Pfarrheim, Dorfstr. 1

2. Puchheim Bhf.: 14.11., Beginn: 19:00 Uhr
Puchheimer Kulturzentrum (PUC)

**************  Ende Newsletter vom 03.11.2018   **********

*******************   25.09.2018      ********************
Wir sind überwältigt von Ihren Reaktionen auf unseren ersten Newsletter nach der Sommerpause!  Vielen Dank, dass Ihre Unterstützung uneingeschränkt auch weiterhin für uns gilt und Sie nach dem seltsamen Statement der Firma Daldrup uns weiterhin vertrauen.

Bevor sich nun Ihr allgemeines Unbehagen gegen unsere Stadtvertreter richtet, lassen Sie uns die Gespräche mit der Stadt gemeinsam abwarten. Wir werden Sie selbstverständlich sofort informieren, wenn wir den Anlass dazu sehen.

Bis dahin wünschen wir Zuversicht und eine schöne Wiesn!

Herzliche Grüße
Ihre Bürgerinitiative Geothermie Puchheim e.V.

************    Newsletter vom 21.09.2018   ***************
Liebe Puchheimerinnen und Puchheimer,

nach dem eindeutigen Bürgerentscheid vom Juli gegen die Geothermie in Puchheim und der Sommerpause, geht es nun direkt weiter mit diesem Thema.

Die Daldrup AG hat lt. SZ vom 18.9.18
https://www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/erdwaerme-comeback-der-geothermie-angekuendigt-1.4134983

geäußert, das Projekt in Puchheim in 2 bis 5 Jahren mit Hilfe von privaten Investoren zu realisieren. Auch setze man darauf, dass sich in der Zwischenzeit „die energiepolitische Landschaft“ ändert und damit auch die Voraussetzungen in Puchheim.

Für uns von der BI ändern sich die Voraussetzungen in Puchheim nicht.

Deshalb sind wir bereits aktiv auf unseren Bürgermeister zugegangen bzgl. der Umsetzung des Bürgerentscheids, gemäß der Forderung des Bürgerbegehrens:
Die Stadt muss alle zur Verfügung stehenden Maßnahmen ergreifen, damit eine Geothermie-Anlage in Puchheim NICHT gebaut wird.

Wir sehen hier konkrete Ansätze und wollen diese bei einem Gespräch mit Herrn Seidl erörtern, sobald er wieder verfügbar ist.

Lt. dem vorne genannten Presseartikel hat sich Herr Seidl bereits wie folgt geäußert:
„Für mich als Bürgermeister ist klar, dass die Bürger kein Vertrauen in die Technik haben, deswegen ist es nicht sinnvoll weiterzumachen“.
Auch Stadträte, mit denen wir gesprochen haben, haben geäußert, dass das Thema für sie vom Tisch ist.

Wir sehen deshalb keinen Grund zur Panik, aber einen Grund das weiter zu verfolgen und wenn nötig, die erforderlichen Aktionen aufzusetzen.
Gemeinsam mit den Stadtvertretern kann hier ein klares Signal aus Puchheim gegen jeden potentiellen Investor aufgezeigt werden.

Gemeinsam können wir viel bewegen – das haben wir gezeigt – und das wissen jetzt auch Firmen wie Daldrup, die auch für ihre Aktionäre solche ‚positiven‘ Meldungen (wie Eingangs zitiert) verbreiten müssen.

Lassen Sie uns optimistisch und weiterhin wachsam bleiben.

Herzliche Grüße
Ihre Bürgerinitiative Geothermie Puchheim e.V.
************** Ende Newsletter vom 21.09.2018 ****************

Ein Sieg der Vernunft!

Liebe Puchheimerinnen und Puchheimer,

es ist vollbracht und wir von Ihrer BI freuen uns sehr, dass die Vernunft in Puchheim gesiegt hat!

4990 Ja Stimmen gegen das Geothermieprojekt und nur 1861 Stimmen für das Projekt!! Ein phantastisches Ergebnis für uns alle!!

Letztendlich hat unsere sachlich fundierte und faire Aufklärungsarbeit Früchte getragen.

Aber ohne den großartigen Einsatz und die Unterstützung vieler Puchheimerinnen und Puchheimer und auch Eichenauer/innen, Ihrer/Eurer Unterstützung, wäre das alles nicht möglich gewesen.

Wir sagen deshalb herzlich DANKE!

Ihre Bürgerinitiative Geothermie Puchheim e.V.

Vielen Dank an alle Unterstützer !!

*************   22.07.2018   Das Ergebnis   ***************

Bei über 44% Wahlbeteiligung haben wir etwa 75 % der Stimmen (von insgesamt 7000) gegen das Geothermie-Projekt in Puchheim erreicht!

****************** 21.7.2018  ************************
Liebe Bürgerinnen und Bürger Puchheims!
morgen kommt es nun zur Entscheidung, ob die Geothermieanlage in Puchheim am Laurenzer Weg gebaut werden soll oder nicht. Damit geht ein mittlerweile 10 Monate dauerndes Engagement unserer Bürgerinitiative Ihrem hoffentlich gutem Ende entgegen.  Sollten mindestens 3200 Bürgerinnen und Bürger gegen die Geothermie stimmen,  dann hätten wir unser Ziel gemeinsam geschafft! Da wir aber davon ausgehen,
dass es sehr knapp wird (!!), bitten wir alle , sich die Zeit des Wahlgangs zu nehmen und aktiv mit der eigenen Stimme gegen das Vorhaben der Stadt zu stimmen!! Wo dann die Kreuze zu den 3 Fragen gemacht werden sollen, sieht man auf dieser Seite (nach unten scrollen). An dieser Stelle auch noch einmal vielen Dank an alle, die sich neben Spenden und aktiver Mitarbeit unterschiedlichster Art auch immer wieder mit  interessanten Beiträgen zu Wort gemeldet haben. Mit einem aktuellem Schreiben eines Bürgers, der das Ganze von  Anfang an begleitet hat, möchten wir uns an dieser Stelle bis zum Wahlausgang am Sonntag verabschieden und wünschen allen ein schönes  Wochenende!
***********************  Brief an Bgm **************************
Lieber Herr Norbert J. Seidl,

vielen Dank für Ihren unermüdlichen Einsatz, den Bürgern Ihr Geothermie-Projekt näher zu bringen. Ich möchte Ihnen sehr gerne öffentlich schreiben: Ich habe mich final DAGEGEN entschieden.

Meine 3 Hauptgründe:

1) Ich sehe für Puchheim, alle Einwohner, meine Nachbarn, meine Familie und mich Risiken* (und wenn sie noch so gering sind), die weder inhaltlich noch kommunikativ angegangen worden sind. Es wird weder abgesichert noch habe ich eine Klarheit darüber, was im Schadensfall passieren wird. Ein in den letzten 2 Wochen ausgerufener Ombudsmann oder ein Fond möchte ich leider nicht mehr berücksichtigen – das ist zu spät und zu unkonkret (5000EUR für Kleinschäden? – ich hatte 2016 einen 10cm Haarriss im Lichtschacht mit einem Kostenfaktor von 3500EUR – entsprechend reichen 5000EUR bei einem Kellerriss nicht im Ansatz).

2) Eine in meinen Augen desolate Informationspolitik führte für mich zu Misstrauen, was ich leider auch nicht mehr abbauen konnte.
Sie sagen auf Infoveranstaltungen das Eine – meinen es aber anders (Bsp. Einwirkungsbereich).

Sie verfassen Schriftstücke (Ausdrucke, Flyer,…), die aber leider nur die positiven Inhalte der Geothermie darstellen – niemals die kritischen Themen eingehend beleuchten (z.B. in Ihrer FAQ-Liste).

Sie holen sich einen PR-Berater, der aufgrund seiner Auftritte und seiner Kommunikation z.B. auf seiner Webseite („Mit unserer langjährigen Erfahrung in Krisenkommunikation – auch für höchst umstrittene Projekte – helfen wir Ihnen, auch in kritischen Projektphasen die Oberhand zu behalten.“**) nur „die Oberhand behalten“ will anstatt einen vernünftigen Dialog einzugehen.

Und Herr Max Keil beschreibt in der Zeitung (Leserbrief) die Informationspolitik sehr positiv – obwohl z.B. allein die/seine Veranstaltung von Ziel21 vielfach besser hätte laufen können.

Sie haben mich um Vertrauen gebeten, da Sie ja die Risiken jetzt nicht absichern wollen/können – leider fällt mir das aufgrund der hier beschrieben Umstände mehr als schwer.

Holen Sie sich gerne mein Vertrauen zurück, indem Sie nach der Abstimmung Ihren Worten Taten folgen lassen – egal ob es pro (Ombudsmann, Fond, Beweissicherung,…) oder contra (andere Energie-Effizienz-Methoden erarbeiten) ausgeht.

3) Es werden für mich einige vollkommen unlogische Schlüsse gezogen, so dass ich „vorsichtshalber“ lieber dagegen bin:

Sie sprechen z.B. von der Beweislastumkehr – auf der Ziel21 Veranstaltung ist plötzlich von der „Anscheinsvermutung“ die Rede***.
Sie sprechen von guter Informationspolitik – brauchen aber einen PR-Berater und informieren über drängende Punkte (Vorgehen im Schadenfall, Haftung,…) erst viel zu spät.

Sie haben keine Zeit mehr für eine vernünftige Informationsveranstaltung zwischen Befürwortern und Gegnern – haben aber genug Zeit für tägliche Bahnhofs- und Glashaus-Sprechstunden oder Pro-Veranstaltungen wie von Ziel21.

Sie sehen ein sehr geringes Risiko – möchten dies aber nicht vollständig absichern (lassen).

Sie haben „Angst“ vor Trittbrettfahrern im Schadensfall – ein Beweissicherungsverfahren für alle würden dem helfen, wollen/können Sie aber nicht durchführen.

Sie sagen an dem Infoabend im Februar, dass alle Bürger mit dem Wunsch für ein Beweissicherungsverfahren eines bekommen sollen – in Ihren Antwortbriefen verneinen Sie die Beweissicherung.

Der ältere Herr auf der Ziel21 Vorstellung beschreibt abstrus eine geringere Abhängigkeit von russischem Gas und Öl – erklärt vorher, dass in seinem Ort die Häuser auch „im Wasser stehen“, was nachweislich nicht stimmt.

Es wird von Klimaschutz geredet und plakatiert – aber eine wirklich belastbare Berechnung, die auch den Kritikern standhält, liegt mir nicht vor.

Zu guter Letzt wird davon gesprochen/geschrieben, dass ein contra Bürgerbegehren ja „nur“ die Stadt aus der Verantwortung nimmt, nicht aber die Bohrfirma vom Bohren abhält – komisch ist dann, dass die Bohrfirma für ein pro-Bürgerbegehren mit Flyern wirbt obwohl es ihr ja egal sein müsste, wie es ausgeht (wenn sie sowieso bohren will/wird).

Ich würde mich freuen, wenn viele Mitbürgerinnen und Mitbürger am Sonntag Ihr Kreuz intelligent an der richtigen Stelle setzen.

Noch mehr freue ich mich auf die Zeit danach, wenn Sie als Politiker mit Ihren Stadtrats-Kollegen den Worten Taten folgen lassen – pro oder contra. 2020 werden Sie daran gemessen.

Hochachtungsvoll
(Name von uns entfernt)
************ Ende Brief an Bgm **************

************************  Neu  19.7.2018 *********************
Information von der BI Neuried zu Daldrup bzw. Geysir:
Lahrer Zeitung vom 19. Juli – Neuried: Klares Nein zur Geothermie im Ried.
„Die Gemeinde Neuried ist der Auffassung, dass die Firma Geysir Europe GmbH für das Projekt der Tiefengeothermie in Neuried nicht die nach Paragraph 11 Absatz 6 des Bundesberggesetzes geforderte Zuverlässigkeit besitzt“ …
Zur Geysir Europe GmbH (Geschäftsführer Curd Bems) gehört auch die Daldrup & Söhne AG (Finanzvorstand Curd Bems).
Zum Link

************************  Neu  18.7.2018 ************************
Im Moment kocht die Stimmung hoch. In diesem Zusammenhang werden zur Zeit immer wieder Plakate manipuliert. Wir bitten diejenigen, die sich an den Plakaten der Stadt oder des Parteienbündnisses Pro Geothermie zu schaffen machen, diese beschädigen, abnehmen oder durch unsere Plakate ersetzen, davon Abstand zu nehmen.
In diesem Zusammenhang weisen wir offiziell als BI jegliche Vorwürfe zurück, dass unsere Mitglieder mit diesen Aktionen was zu tun haben. Auch wir möchten, dass es im Wahlkampf fair zugeht. Wir haben deshalb die SZ gebeten, unsere Gegendarstellung zu einem Artikel eines Stadtrats zu veröffentlichen. Link

************************  Neu  17.7.2018 ******************
Artikel der SZ zur Bürgersprechstunde der BI am 16.7.2018

************************  Neu  16.7.2018 *******************
Nach unserer Bürgersprechstunde am Montag, den 16.7.18 im PUC, die mit ca. 50 Bürgern gut besucht war, möchten wir hiermit auch auf unserer Homepage Antworten zu wichtigen Fragen geben, die wir heute in der Sprechstunde beantwortet haben. Themen sind: Kostenübernahme im Schadensfall, Ombudsmann, Einwirkungsbereich, Beweissicherung, Bürgerfond, Erhöhung Stadtbeteiligung,  Bohrung durch andere. Link

… und ab und zu geht es bei der Geothermie auch mal auf andere Weise so richtig schief! Methan ist übrigens ein allgemeines Problem, sowohl bei den Bohrungen als auch später im Betrieb …

Pelkumer Loch nach Drama dicht – Anderes Problem bleibt
Gasleck Dilemma hinterlässt Fragen: Hier gibt es Antworten

************************  Neu  12.7.2018 ********************
Ein neuer Artikel in der Süddeutschen Zeitung vom 08.07.2018 bestätigt unsere Befürchtungen, dass Schäden an Gebäuden nicht mit der Geothermieanlage in Verbindung gebracht werden. Es ist davon auszugehen, dass es für die restlichen Gebäude in Poing auch noch so passieren wird (uns ist kein einziger Fall bekannt, wo jemals schon Geothermiebetreiber für die von Ihnen ausgelösten Erdbeben in Rechenschaft gezogen wurden) und dass das auch allen Puchheimern im Schadensfall bevorstehen wird, da sich der Betreiber mit Händen und Füßen dagegen wehren wird, Verursacher zu sein! Nur in Puchheim wird die Rechnung für die Eigentümer um mindestens das 10fache höher sein als in Poing, da es in Poing nur um Wandrisse und Putzschäden geht! Zur Erinnerung, Poing hat kein Grundwasserproblem. An dieser Stelle noch einmal der Link zum damaligen Bericht inklusive dem Schaden an der Schule in Poing.
Können Sie sich an die ZIEL21 Veranstaltung am 5.7.18 im PUC erinnern? Da wurde gesagt, es gab überhaupt keine nachweisbaren Schäden in Poing! Da haben wohl damals Merkur, Bayern3 und Süddeutsche von Ereignissen und Fakten  berichtet, die nicht stimmten?? Was kann man alles behaupten … wenn man keine Nachfragen zuläßt!
Auch im neusten Artikel der SZ wird das Thema Risiko und Schäden, die auf die Puchheimer zukommen würden, noch einmal thematisiert.
Fazit: Für jeden vernünftig denkenden Menschen wäre die Ursache und damit der Verursacher klar! Wenn es aber gegen Geothermie-Betreiber und letztendlich gegen die gesamte Geothermie-Lobby geht, dann werden selbst klare Fakten in erstaunliche Ergebnisse („… wir waren es nicht …“)  umgewandelt! Stichwort: Anscheinsvermutung!! Es reicht aus, wenn ein geringer Vorschaden nachgewiesen werden kann.. und schon ist der Verursacher raus!  siehe dazu das Thema Beweislastumkehr  und Bergschadensvermutung , unter der Rubrik „Risiken“ zu finden (und dort ganz nach unten scrollen!)

************************  Neu  8.7.2018 *********************
Die Risiken sind in Puchheim besonders hoch: weiche Böden und geringe Bohrtiefe verstärken Erdbeben um ein Vielfaches in ihrer Wirkung! Dies haben wir jetzt anschaulich und detailliert in der Rubrik Risiken (Link)  beschrieben.
Auch das Thema CO2 , mit der die Stadt und insbesondere Dr. Sengl von den Grünen den Bürger(innen) einreden möchte, dass die Geothermie große Mengen an CO2 einsparen würde, ist falsch! Das Gegenteil ist richtig, es kommt CO2 Ausstoß dazu! Warum? siehe:  
Keine (!) CO2-Einsparung durch Tiefengeothermie in Puchheim
Die Frage, die gerne von den Befürwortern gestresst wird: Geht der Claim an einen anderen, wenn die Stadt raus ist? Da können wir Sie beruhigen, es sprechen viele gute Gründe  dagegen! siehe News vom 6.7.18 weiter unten.

************************  Neu  7.7.2018 *********************
Nachdem die  Informationsveranstaltung von ZIEL21 im PUC am 5.7. sehr enttäuschend war und (wie erwartet) nicht zu einem fairen und vor allem transparenten  Informationsaustausch für die Bürger geführt hat, sehen wir es als notwendig an, eine Bürgersprechstunde am
**  Montag, den 16.7. 18, 19.00 Uhr, PUC, Max Reinhardt Saal **
zu veranstalten.
Hiermit sind Sie herzlich eingeladen! Dort dürfen übrigens alle Ihre Fragen gestellt werden … und  nicht nur 3 Fragen, wie  bei der ZIEL21 Veranstaltung.
Am 16.7. werden wir auch noch einmal erklären, wie die 3 Fragen auf dem Wahlzettel angekreuzt werden müssen, um eine gültige Stimme gegen die Geothermie zu erzielen. Das Muster findet man aber auch weiter unten.

************************  Neu  6.7.2018 ***********************
Unsere Antworten auf die Panikmache der Stadt !  Claim an andere?
Wir haben gute Argumente gegen die Mär der Stadt, dass jemand anders den Claim übernimmt, wenn die Stadt Puchheim die Wahl verliert. Dass das sehr unwahrscheinlich ist, erläutern wir hier. Antworten auf Panikmache (Link)
Dort nehmen wir auch Stellung zu den Themen Notfallfond und Ombudsmann.

*****  HOMEPAGE mit wichtigen Informationen erweitert ****
Das Fernwärmenetz in Puchheim passt keinesfalls zur geplanten Geothermieanlage.  Hohe Investitionen sind notwendig! Das wird zu einer weiteren Erhöhung der bereits jetzt schon hohen Fernwärmekosten führen.
Siehe Teure Fernwärme
Neue Plakate weisen in den betroffenen Gebieten auf das Problem hin.
Sie haben bereits Post von uns im Briefkasten gehabt.  Das Wichtigste dabei ist der Musterwahlzettel (s.u.) der aufzeigt, wie man auf dem Wahlzettel ankreuzen muss, um auf 3 (!!) Fragen so zu antworten, dass  eine gültige Stimme gegen die Geothermie erzielt wird. Ein guter Spickzettel für die Wahlkabine! 

 

Der Bürgerentscheid wird am 22.07.2018 stattfinden. Auch eine Briefwahl ist möglich.
Die Wahlbenachrichtigungen wurden inzwischen allen Wahlberechtigten zugestellt. Hier finden Sie einen Musterstimmzettel, wie bei den Fragen angekreuzt werden muss, um den Bau der Anlage zu stoppen:


Zahlreiche Spenden  – VIELEN DANK!!!
Allen, die bisher gespendet haben, wollen wir auf diesem Weg herzlich Danke sagen.
Jede noch so kleine Spende hilft uns, das gemeinsame Ziel zu erreichen: Keine Tiefengeothermie an diesem denkbar schlechten Standort!! Da uns auch (viele) kleine Spendenbeiträge weiterhelfen, haben wir seit 11.06.2018 die Möglichkeit geschaffen, über die Crowdfundingseite „Leetchi“ mit minimalen Aufwand auch Kleinstspenden zu ermöglichen.
Bitte an alle weiterleiten, die uns unterstützen wollen,  hier der Link:
Zur Online Spende auf der BI Crowdfunding-Seite: Keine Tiefengeothermie um jeden Preis

Weiterhin ist es natürlich auch wie bisher möglich, eine Spende über eine „normale“ Überweisung zu tätigen: Information zum Spendenkonto der BI

Hinweis: Wir sind zu 100% Spenden finanziert. Desweiteren hat uns das Finanzamt FFB keine Gemeinnützigkeit anerkannt. Deshalb können wir leider keine Spendenquittungen ausstellen.

Wir danken allen Puchheimer Bürgerinnen und Bürgern, die uns Platz für unsere Banner zur Verfügung gestellt haben!
Sie können sich die Banner hier herunterladen.

Stopp der Errichtung einer Geothermie-Anlage in Puchheim!

Da Tiefengeothermie-Anlagen nachweislich Erdbeben auslösen können und die speziellen Gegebenheiten in Puchheim zeigen, dass es hier besonders riskant ist, eine derartige Anlage zu errichten haben wir uns für einen Bürgerentscheid stark gemacht.
Sogar anerkannte Wissenschaftler haben inzwischen die Diskussion um Puchheim zur Kenntnis genommen und sind zu der Ansicht gelangt, dass hier mit besonderer Umsicht gehandelt werden muss (siehe SZ-Artikel vom 25.02.18).

Da Puchheim ein ehemaliges Moorgebiet war, ist der Grundwasserstand hier wie bei keinem anderen bekannten Geothermie-Projekt so hoch, dass die Gefahr groß ist, bei evtl. Rissen in Gebäuden auch Grundwassereintritt zu verursachen.

Desweiteren steht ein großer Teil des Zentrums von Puchheim auf einer ehemaligen Mülldeponie, was den Untergrund bei möglichen Beben labil macht. Darauf stehende Gebäude werden deswegen eher Schäden erleiden und im Schadensfall werden Schäden wahrscheinlich größer sein, als es ohne diesen  müllversetzten Untergrund gegeben hätte. Desweiteren werden Gutachten bei diesen Gebäuden wahrscheinlich zum Ergebnis kommen, diese Schäden nicht anzuerkennen. Betroffene werden deswegen doppelt gestraft sein!

Auch Auswirkungen auf das Trinkwasser und die Umwelt sind wegen des Mülls im Zusammenhang mit Beben nicht ausgeschlossen.

Wir sehen deshalb für Puchheim und angrenzende Gemeinden ein erhebliches Schadensrisiko mit nicht absehbaren Folgen für Mensch und Natur, das von dem von der Stadt und dem Betreiber dargestellten Risiko- und Schadensmanagement NICHT abgedeckt wird.

Da die inzwischen auf dem Tisch liegenden Informationen klar darauf hindeuten, dass die Stadt in jedem Fall an dem Plan, eine Geothermie-Anlage in Puchheim zu errichten, festhält, ist ein Bürgerenentscheid der einzige Weg, dieses Projekt noch zu verhindern.
Auch in der aktuellen Diskussion ist seitens der Stadt nicht erkennbar, dass das eigentliche Problem der Schadensregulierung nicht wahrgenommen wird. Stattdessen werden ausschließlich die Vorteile der Geothermie aufgezählt, die aber in Puchheim nur zweitrangig sind.